Entdecke den Lamborghini Aventador

Lamborghini Aventador LP700-4

Konzipiert als Nachfolger des Murciélago wurde der LP700-4, mit bürgerlichem Namen Lamborghini Aventador, auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon vorgestellt. Ein 6,5-Liter-V12 mit dem Codenamen “L539″, leistet im neuen Lamborghini 700 PS bei 8250 U / min.

Das ist ein Leistungszuwachs von 30 PS im Vergleich zum LP670-4 SV. Nicht viel wird man sicher meinen, aber das Besondere ist, dass die CO2-Emissionen (398g/km) reduziert wurden und man den Kraftstoffverbrauch gleichzeitig um 20% gegenüber früheren Modellen senken konnte. Und das trotz 8% mehr Leistung und einem maximalen Drehmoment von 690 Nm bei 5500 U / min. Ermöglicht wird dies durch ein aufwändiges Abgassystem, dass auch den unverwechselbaren und tief unter die Haut gehenden Lamborghini-Sound erzeugt.

Die Kraft wird von einer Haldex-Kupplung über elektronisch gesteuerte Lamellen prozentual und innerhalb von wenigen Millisekunden, je nach Grip-Niveau, an die Vorder- und Hinterräder verteilt. Die perfekte Ergänzung dazu ist ein Getriebe völlig neuer Bauart: das ISR. Mit dem Lamborghini-ISR-Getriebe haben die Techniker eine geniale Ergänzung für diesen Stier entwickelt. Diese Innovation verspricht extrem schnelle Schaltzeiten – fast doppelt so schnell wie ein Doppelkupplungsgetriebe und das trotz geringem Gewicht und kompakten Abmessungen.

Diese ultraniedrigen Schaltzeiten werden durch eine besondere Konstruktion des Getriebes ermöglicht, die ISR (Independent Shifting Rod) genannt wird und übersetzt “unabhängige Schaltstangen” bedeutet. Anstatt hintereinander, wie bei einem konventionellen Getriebe, kann hier der Schaltvorgang fast gleichzeitg stattfinden. Noch während eine Schaltstange den einen Gang rausnimmt, kann eine weitere Schaltstange den nächsten Gang bereits einlegen. Das Resultat ist, dass dieser brutale Schalt-Roboter einem bei jedem Schaltvorgang einem im wahrsten Sinne des Wortes einen Schlag in den Nacken verpasst.

Dabei bringt dieser Prachtbulle 1575 kg auf die Waage oder um in anderen Zahlen zu sprechen, 2,25 kg / PS. Damit beschleunigt der “Lambo” in nur 2,9 Sekunden von 0 – 100 km/h und überschreitet in 8,9 Sekunden die 200 km/h, nur um wenige Sekunden später von der Tachonadel die 300 km/h Marke angezeigt zu bekommen. Erst bei 350 km/h ist Schluß und der Zeitpunkt gekommen, die 400mm Carbon-Keramik-Bremsen der Sechs-Kolben Bremsanlage zu erwähnen. Etwa 440 Euro kostet der Aventador pro PS. Mit 400.000 Credits ist er in Forza Motorsport 4 geradezu ein Schnäppchen für den sich alleine das November Speed Car Pack lohnt. Aber Vorsicht, er ist im Grenzbereich nicht wirklich leicht zu zähmen.

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14 Kommentare zu "Entdecke den Lamborghini Aventador"

  1. Polytheiser 24. November 2011 um 16:40 -

    Eigene Meinung zum Aussehen:

    -Von vorne typisch Lamborghini

    -Hinten für meinen Gechmack zu stark “zusammengeknautscht”, wirkt statt aggressiv eher schläfrig. Heck insgesamt etwas von kantigen Elementen überladen, zu komplex gestaltet und somit im Gegensatz zu früheren Lamborghini Modellen weniger “konkret”.

    (fast schon etwas philosophisch geworden)

    Was denkt ihr? ; Was ist designtechnisch euer Lieblings-Lamborghini? – Ich tendiere da zum Reventon, mit der Anlehnung zu einem Kampfjet echt gut gelungen.

  2. Schrai 24. November 2011 um 17:15 -

    Der Aventador gefällt mir aus jedem Blickwinkel. Das was du am Aventador “bemängelst” finde ich trifft eher auf den Reventon zu. Mein Lieblings-Lambo ist und bleibt der Murcielago. Am besten in der GT Version. :)

    • Polytheiser 24. November 2011 um 17:27 -

      Danke für dein Kommentar Schrai;
      beim Heck des Reventon aber haben wir eine äußerst konkrete Führung.
      -Einen geradlinigen Abschluss zum Chassis, (evtl. Diffusoren natürlich nicht mit einbegriffen) und von dort nach oben hin eigl. nur eine Einteilung des Hecks in 2 “Lamellen” sag ich mal und seitlich eine simple, gerahmte “Luftauslass – Scheinwerfer Kombi”.
      Vor allem eben der untere Abschluss des Hecks des Aventadors besitzt hingegen viele Kantenzüge, parallel zur Wagenrichtung, die einfach designtechnisch in meinen Augen keinen rechten Sinn machen, aber das ist natürlich nur meine Ansicht und somit Geschmack.

    • Schrai 24. November 2011 um 17:33 -

      Ich habe von Design ehrlich gesagt keine Ahnung, aber wenn ich ihn mir so anschaue, dann beeindruckt er mich die ganze Zeit über. Mag sein, dass es daran liegt, dass er “zu komplex gestaltet” ist wie du sagst. Diese ganzen Facetten und Kanten, aber keine davon wirkt auf mich deplatziert oder überladen. Ich würde ihn am liebsten überall mal streicheln. :D

    • Polytheiser 24. November 2011 um 17:36 -

      Das sowieso^^

  3. elKazaam 24. November 2011 um 18:44 -

    Ich bin von den Fahreigenschaften im Spiel nicht wirlich überzeugt. Man muss sehr stark in die Kurve einbremsen und beim Rausbeschleunigen ist das Heck sehr zickig und muss ständig korrigieren.
    Das Design ist ok und gefällt mir, allerdings, so wie schon einige bemerkten, ist es etwas zu gewollt modern und hart.
    Mein Favorit ist der Gallardo Superleggera LP570-4. Wobei ich die neueren nicht kenne.

    • Schrai 24. November 2011 um 20:24 -

      Dem realen Aventador sagt man nach, dass er zu gutmütig sei. Die Fahreigenschaften sind so gut, dass man fast entäuscht ist, nicht mehr mit Angst in einen Lambo einzusteigen. In Forza komme ich mit ihm eigentlich ganz gut zurecht. Nur man darf in echt keine Millisekunde aus den Augen lassen.

    • elKazaam 25. November 2011 um 01:25 -

      Wenn ich ein paar Runden gefahren bin, dann gehts wieder. Allerdings find ich das schon irritierend, dass das Auto im Spiel doch so anders ist als in der Realität, wenn FM doch ein Simulations-Spiel ist. Oder seh ich das falsch.

    • A. Martin 25. November 2011 um 07:05 -

      Turn 10 selbst sagt, sie wollen keine Simulation sein. Das sie als solche hingestellt werden, liegt an der nachvollziehbaren Fahrphysik. Mit nur einem Physikmodell für über 500 Autos wird es auch schwierig alle Autos entsprechend umzusetzen. Etwas weniger Übersteuern hätte dem Aventador aber besser gestanden.

    • Polytheiser 25. November 2011 um 14:52 -

      “ist es etwas zu gewollt modern und hart.”
      kann ich mich anschließen.

  4. ak1504 25. November 2011 um 13:39 -

    die wagen haben einfach zu wenig grip an der hinterachse wie schon tim schrick bei seinem forza4/real life vergleich im bmw m5 auf dem nürburgring feststellte … wer das video noch nicht kennt einfach mal anschauen > http://www.youtube.com/watch?v=wcwstdwjTE8

    • Schrai 25. November 2011 um 14:01 -

      An der Physik-Engine liegt es aber nicht, wie man z.B. am Mosler sehen kann. Der klebt förmlich auf der Strecke.

    • ak1504 25. November 2011 um 14:04 -

      aber alle wagen reagieren zu empfindlich aufs gasgeben wenn du die nich nach der kurve 100% gerade ausrichtest…

    • Schrai 25. November 2011 um 14:10 -

      Kommt aber auch oft auf den eigenen Fahrstil an. Ich versuche auch immer so schnell wie möglich wieder aufs Gas zu gehen, normal. Aber wenn ich die Kurve schon nicht richtig angefahren habe, wirds schwierig. Grundsätzlich hast du aber Recht. Forza Motorsport 4 ist schon eine ziemliche Herrausforderung für den Gasfuß.

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