Entdecke den Bugatti Veyron 16.4

Bugatti Veyron 16.4

Er ist mit über 12 Millionen gefahrenen Rennen, der meistgefahrene Wagen in Forza Motorsport 3 und glänzt damit nicht nur in der Realität mit Superlativen. Zeit für uns,  euch den Bugatti Veryon 16.4 näher vorzustellen.

Bugatti gehört zu den legendären Automarken Europas. Erhebliche finanzielle Probleme sorgten 1998 für die Übernahme durch die Volkswagen AG. Ferdinand Piëch, damals Leiter des VW-Konzerns, nahm die Maxime von Ettore Bugatti wörtlich: “Nichts ist zu schön, nichts ist zu teuer.” und gründete die Bugatti Automobiles S.A.S. Franz-Joseph Paefgen, derzeit Leiter von Bugatti und Bentley in der VW-Gruppe fasste die Situation zusammen: “Mit Bugatti haben wir bei Volkswagen ein sehr klares Ziel. Ein Auto an die Spitze der Automobilindustrie zu bringen, dass mit nichts vorhandenen verglichen werden kann. Der absolute Höhepunkt in Punkto Leistung, auf dem höchsten Stand der Technik.“. Doch der Weg sollte steinig werden.

Im Jahr 2000 existierten nicht weniger als drei Studien zum Veyron, denen 2001 die Präsentation des endgültigen Modells folgte und man 2003 einen fahrbaren Prototyp vorstellte. Bei der Entwicklung zur Serienreife waren jedoch erhebliche technische Probleme zu lösen, sodass der Fertigungsbeginn wiederholt verschoben wurde und sich bis 2005 hinauszögerte.

Geplant war eine maximale Geschwindigkeit von über 400 km/h die der cw-Wert des Veyron nicht unbedingt begünstigt, ist er für einen Sportwagen doch relativ hoch. Etliche aerodynamische Modifikationen und brutale Leistung sollten dem Luftwiderstand den Kampf ansagen. Ursprünglich als 18-Zylinder geplant, stellte der Platzbedarf für diesen Motor mit seinen vier Turboladern und zehn Kühlern ein Problem dar. Man entschloss sich für einen 16-Zylinder, dessen maximales Drehmoment von 1250 Nm die nächste Hürde darstellte und ein Getriebe nach dem anderen pulverisierte.

Aber nicht nur die Anforderungen an das Getriebe waren hoch. Für  die anvisierten Geschwindigkeiten über 400 km/h mussten spezielle Reifen  zu einem Stückpreis von 7.000 Euro her, die Michelin eigens für den Veyron entwickelte und fast 5 Jahre dafür benötigte. Sie verkraften locker Temperaturen über 100° C und sorgen neben den 400mm Carbon-Keramik-Bremsscheiben im Titan Bremssattel und der “Luft-Bremse” dafür, dass der Veyron innerhalb von 10 Sekunden aus 400 km/h zum Stehen kommt.  Oder andersherum formuliert, dieser Bugatti beschleunigt nicht auch zuletzt wegen der Michelin Schlappen, in 7,3 Skunden von 0 auf 200 km/h.

Mit einem Preis von knapp 1.4 Millionen Euro gehört der Bugatti Veyron 16.4 zu den teuersten Autos der Welt und auch in Forza Motorsport 4 verliert er nichts von seiner Faszination. Er ist nicht wirklich wendig, aber seine Beschleuningung und Geschwindigkeiten versetzen einen in einen Rausch. Ausprobieren auf eigene Gefahr!

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Autor: A. Martin Alle Artikel von

4 Kommentare zu "Entdecke den Bugatti Veyron 16.4"

  1. elKazaam 6. Dezember 2011 um 18:52 -

    Ein guter kompakter Bericht der informativ ist.

    “Er ist nicht wirklich wendig, aber seine Beschleunigung und Geschwindigkeiten versetzen einen in einen Rausch.”
    Ich bin kein Fan vom Veyron, finde ihn aber ok. Er ist für mich nützlich gewesen , um den Erfolg zu bekommen: Raser. Ich bin persönlich der Meinung, dass er in FM3 interessanter ist.
    Das Design finde ich interessant und sticht auch sehr hervor, weil es nicht so der “Masse” entspricht.
    Vielleicht sollte ich ihn mal wieder testen…

    • Polytheiser 7. Dezember 2011 um 21:03 -

      “Er ist nicht wirklich wendig, aber seine Beschleunigung und Geschwindigkeiten versetzen einen in einen Rausch.”
      Vor allem Ersteres wie auch Zweiteres merkt man in FM definitiv.^^

  2. Schrai 6. Dezember 2011 um 18:58 -

    Der Veyron sagt mir nicht wirklich zu. Weder in FM4 noch in der Realität, aber ich habe es genossen ihn mir mal in Autovista näher anzuschauen. :)

  3. Chocolate 8. Dezember 2011 um 07:32 -

    Fand es in Autovista auch mal ganz interessant ihn sich näher anzuschauen. Ich mag das Auto und fahre damit sehr gerne in Le Mans.

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